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Wie lange es den Weihnachtsmarkt in Kaiserswerth schon gibt? Viele Jahre, seitdem Hans-Oskar Franke, der langjährige Vorsitzende der Kaiserswerther Werbegemeinschaft, ihn vor etwa 16 Jahren zum ersten Mal mit zauberhaft altmodischen Holzhütten rund um den Marktplatz platzieren ließ. Rasch wurde er zur festen Institution und eröffnete immer Ende November seine Türen, verlegte aber seinen Mittelpunkt an den Klemensplatz West, seitdem er 2008 komplett saniert worden war.

Der Vorsitz der Werbegemeinschaft hat inzwischen gewechselt, der Charme des familiär geführten Weihnachtsmarktes ist geblieben. Anfangs noch unter der kompletten Regie der Werbegemeinschaft, zeichnet seit einigen Jahren Nils Herrmann hierfür verantwortlich. Das Bühnenprogramm liegt aber noch immer zu großen Teilen in den Händen der Werbegemeinschaft, die sich erst vor wenigen Tagen neu formiert hat. Achim Niemeyer ist der neue Vorsitzende, Klaus Ludwig der Kassenwart und Dietmar Hoffbauer der Schriftführer. Der alte Vorstand, bestehend aus Ralf Pingel (Vorsitzender), Karin Esch (Schriftführerin) und Corinna von Wehrden (Kassenwart) hatte im März überraschend seine Ämter niedergelegt.

Der König ist tot, es lebe der König – so könnte die Entwicklung beschrieben werden. Ein aktiver Beirat von sieben Personen, Stephan Gaul, Jörg Golz, Alexander Hartmann, Sven Mackrodt, Gerd Müller van Ißem, Karin Waldmann und Gabriele Schreckenberg steht dem neuen Vorstand aktiv zur Seite.

Der Charme bleibt und neue Ideen gibt es auch

Von Anfang an war der Kaiserswerther Weihnachtsmarkt mit dem Bühnenprogramm Treffpunkt für alle. Es gibt Leckereien wie Reibekuchen mit Lachs, Waffeln und Crêpes, Glühwein in rot und weiß, Currywurst und Pommes, Bratwurst und Zuckerwatte. Handwerkskunst, Strickwaren, Adventskränze und Weihnachtsschmuck runden das Angebot ab. Auf der Bühne spielt der Kaspar, treten Kinderchöre aus den benachbarten Kitas auf, der Männerchor Vox Plena gibt sich regelmäßig ein Stelldichein. Alle Kinder lieben das Karussell. Immer am Nikolaustag beschenkt Thomas Schumacher, der Vorsitzende des Gesprächskreises Kaiserswerth, die Bewohner vom Stammhaus der Diakonie am Markt, unterstützt vom Nikolaus (Heinrich Gaul). Dabei sind die Geschäftsleute an der Aktion aktiv beteiligt.

Neu ist das Sternenspiel, bei dem die meisten Geschäftsleute Sterne in ihren Geschäften dekoriert haben. Die Kinder können raten, wie viele Sterne es insgesamt sind (mittels QR Code oder im Internet unter www.kaiserswerth.de). Dafür gibt es hübsche Preise zu gewinnen.

Text und Foto: Gabriele Schreckenberg