Sebastian Krüger, Mitglied der Bezirksvertretung 5 und Vorsitzender der SPD im Düsseldorfer Norden, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Dieter Horne, Vorsitzender der SPD- Fraktion in der Bezirksvertretung 5 (v.l.n.r. )Foto: SO

Neujahrsempfang der SPD

Seitdem das Kalkumer Schloss nicht mehr zur Verfügung steht, findet der jährliche Neujahrsempfang der SPD im Düsseldorfer Norden in den Veranstaltungsräumen von SteinRoth an der Kalkumer Schlossallee 1/Ecke Arnheimer Straße statt. So auch in diesem Jahr am 17. Februar. Das Grußwort sprach Oberbürgermeister Thomas Geisel. Referenten waren Petra Kammerevert, MdEP und Vorsitzende im Kulturausschuss des Europäischen Parlaments und Sebastian Hartmann, MdB und Vorsitzender des NRW-Landesverbandes der SPD. Frau Kammerevert hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für die Fortführung und Weiterentwicklung der europäischen Einigung. Wie wichtig und vorteilhaft eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union sei, wäre an dem Chaos in Großbritannien zu erkennen, welches sich für einen Austritt aus der Gemeinschaft entschlossen hat. Deutschland in der Mitte Europas profitiere als Exportnation besonders von der EU. Es fehle aber noch eine abgestimmte oder gar einheitliche Steuer-, Verteidigungs- und Außenpolitik. Ebenso engagiert erläuterte Herr Hartmann die Erneuerung der SPD, die Hervorhebung von Chancengleichheit, Bildung, gleiche Lohn für gleiche Arbeit, Mindestrente und Mindestlohn im neuen Programm der SPD. Er sähe mit viel Mut und großer Zuversicht in die Zukunft. Oberbürgermeister Geisel ging in seiner Begrüßungsrede auf lokale Angelegenheit ein. Er würde sich für eine zügige Umsetzung der Pläne für die Umgestaltung des Kaiserswerther Marktes einsetzen. Das zuständige Ministerium des Landes habe anlässlich des Besuches eines Staatssekretärs Unterstützung signalisiert. Für den Neubau einer eines Betriebsgebäudes der Kaiserswerther freiwilligen Feuerwehr sei jetzt ein aus seiner Sicht geeigneter Standort am Verkehrskreisel gefunden. Vor und nach den Reden hatten die zahlreichen Gäste, nicht nur SPD-Parteimitglieder, sondern auch von anderen Parteien, Vereinen, Behörden, Institutionen und aus der Bürgerschaft, reichlich Gelegenheit für Gespräche untereinander. OB Geisel war eher einer der Letzten, die die Veranstaltung verließen. SO

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