Kaiserswerth liegt uns am Herzen

Der historische Stadtteil Kaiserswerth liegt im Norden von Düsseldorf direkt am Rhein und bildet mit den Stadtteilen Angermund, Kalkum, Lohausen, Stockum und Wittlaer den Düsseldorfer Stadtbezirk 5.

Kaiserswerth hat zirka 7.900 Einwohner und ist der älteste Stadtteil von Düsseldorf.

Der über 1300 Jahre alte Ort mit historischer Altstadt, Kaiserpfalz und Rheinpromenade ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher aus Nah und Fern.

Auch das Umland von Kaiserswerth lädt zu ausgedehnten Spaziergängen oder herrlichen Fahrradtouren ein.

Doch bei aller dörflichen Gemütlichkeit ist Kaiserswerth auch ein weltoffener und international ausgerichteter Stadtteil. Nahe dem Düsseldorfer Flughafen und der Internationalen Messe gelegen, haben hier viele ausländische Firmenmitarbeiter ihren Wohnsitz und mit der International School of Düsseldorf e.V. auch die ideale Schulstätte für ihre Kinder. Kaiserswerth besitzt eine sehr gute Infrastruktur mit einer großen Anzahl an Kindergärten und Schulen, dem Florence Nightingale Krankenhaus, dem Marienhospital, und zahlreichen kleinen Einzelhändlern, die mit ihrem ausgewogenen Sortiment das Gesamtangebot abrunden.

Etwas abseits vom Ortskern findet man die Kaiserswerther Diakonie mit dem komplett renovierten Mutterhaus, das seit 2002 ein modernes Hotel- und Tagungszentrum beherbergt. Von hier aus begannen Theodor und Friederike Fliedner ihr soziales Engagement und schickten den diakonischen Gedanken um die ganze Welt.

Ein Rundgang durch Kaiserswerth lässt die erstaunliche Geschichte des Ortes erahnen und zeigt einen Querschnitt durch 1.300 Jahre bewegte europäische Geschichte.

Die Kaiserswerther Altstadt oder das Klemensviertel bietet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten mit exklusiven Geschäften, Wochenmärkte mit erstklassigem Angebot an Frischware und ein vielseitiges gastronomisches Angebot von der Eisdiele bis zum Feinschmeckerrestaurant.

Ein beliebtes Naherholungsziel für Jung und Alt

Der malerisch und ländlich gelegene Ortsteil Kaiserswerth erfreut sich bei zahlreichen Wochenendbesuchern großer Beliebtheit. Mit dem historischen und denkmalgeschützten Altstadtkern am Marktplatz, der Basalikakirche am Stiftsplatz und der imposanten Kaiserpfalzruine werden die Besucher in längst vergangene Zeiten entführt. Neben den vielen Ausflugsmöglichkeiten ins Grüne bietet die unmittelbare Nähe zum Rhein einen besonderen Erholungswert. Und wer dann nach einem ausgedehnten Spaziergang eine Rast einlegen möchte, kann sich in Kaiserswerth an der abwechslungsreichen lokalen Gastronomie erfreuen.

Großräumige Parkflächen ermöglichen eine entspannte Anreise. Und wenn das Auto mal zu Hause bleiben soll, kann der Ort problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Bus und Bahn und sogar Schiff, erreicht werden, eine komfortable Anbindung an die Düsseldorfer Innenstadt inklusive.

Geschichte

Frühe fränkische Siedlung und Missionsgründung des Hl.Suitbertus im 8. Jahrhundert. der Suitbertus-Schrein in der Basilika am Stiftsplatz ist ein lebendiges Zeugnis dieser Vergangenheit.

Die heute als Ruine zu besichtigende Kaiserpfalz ist Beleg für die kaiserliche Ortsgründung zu ende des 12. Jahrhunderts, noch vor der Stadtgründung Düsseldorfs 1288.

Festung und Kriege

Die ehemalige Rheininsel, das Werth, wurde über die Jahrhunderte zur Festung ausgebaut, als Zollstätte zerstört, verpfändet, wiederaufgebaut und endgültig 1702 im Spanischen Erbfolgekrieg bis auf wenige  Häuser zerstört.

Siedlungsgeographie und Geschichte der Neuzeit

Der Ortskern liegt unverändert innerhalb der alten Inselgrenzen oder Festungswälle. Im 18. und 19. Jahrhundert kamen evangelische Christen und Textilunternehmer aus Krefeld auf die Insel. So bildete sich die nördliche Seite Kaiserswerths damit einhergehend zur evangelisch geprägten Seite .Pastor Fliedners Gründungen, Kirche, Pfarrhaus und das Stammhaus der Diakonie sind  ortsbildprägend.

So dann für die dann katholische Prägung auf der Südseite des Kaiserswerther Marktes als Ortskern der Stiftplatz, die Basilika und das erzbischöfliche Suitbertus-Gymnasium.

Kaiserswerth heute

Gute Verkehrsanbindung über den Klemensplatz mit U-Stadtbahn zum Zentrum und Busverbindungen in das Umland direkt am Klemensviertel als Ergänzung des alten Ortskerns auf der  ehemaligen Insel sichern heute die Entwicklung Kaiserswerths ab.

Das gilt auch für die direkte Anbindung über B8 an das Autobahnnetz , die direkte Rheinlage mit den Freiflächen zwischen Ortskern und den umliegenden Düsseldorfer Ortsteilen Lohausen, Kalkum, Wittlaer und Angermund.

Gute Kindergärten, Schulen, ein Freibad und die direkte Anbindung an Flughafen und Messe begründen die bevorzugte Wohnlagen im Düsseldorfer Norden und das Zentrum Kaiserswerth. Hohe Kaufkraft, ein interessantes gastronomisches Angebot sind hierzu Beleg.